Referenzen . Freundeskreis . Links2Friends . Kontakt . Impressum(R) Burkhard Grünefeld, About Dancedevelopedance companyPhilosophie - Visionenheute - morgen – übermorgenMan sagt Träume werden immer auf andere Weise wahr, als man es sich vorgestellt hatte. Von uns Ballettmädchen hat wahrscheinlich jede schoneinmal davon getrumt, in einem weißen Tutu auf der Bühne einesStaatsballetts zu stehen und Schwanensee zu tanzen. Nun, soweit haben wires (noch) nicht geschafft, aber wir stehen auf der Bühne, wenn auch nicht mmer in einem weißen Tutu, sondern vielleicht in einem schrillenVogelkostüm oder einem Cocktailkleid aus den zwanziger Jahren. Und wir sind schon viel weiter gekommen, als die Ballettschülergruppe, die wir vor einemJahr, als alles mit einem Ferienfreizeitworkshop begann, noch waren.Jetzt, neun Auftritte mit drei verschiedenen Stücken auf vier verschiedenen Bühnen später, treten wir nicht mehr auf, um unseren Mamis, Papis und Omiszu zeigen, was wir schon alles gelernt haben, sondern um einem fremden Publikum etwas zu bieten, dass ihm tatsächlich Spass macht und es ein Stückweit mitnimmt. Wir haben eine gewisse Routine bei den Proben, in der Maske und beim Choreografieren entwickelt, die mehr Platz für neue Ideen läßt,aber wir haben noch nicht das wundervolle Lampenfieber verloren, das eine Auffhrung erst zu etwas besonderem macht.Wir haben einen Rahmen für Tanzproduktionen gefunden, in dem Tänzer, Choreographen, Ballettlehrer, Masken- und Kostümbildner, Bühnen- undLichtdesign sowie Marketing sehr eng zusammen arbeiten, oder die Leute gleich mehrere Bereiche auf einmal übernehmen und in dem, und das ist dasEinzigartige, jede Idee angehört und wenn möglich umgesetzt wird. So kann nicht nur der Leiter der Company oder der Choreograph seine Visionenverwirklichen, sondern jede einzelne von uns Tänzerinnen, da wir alle bei den Choreographien, bei den Kostümen und beim Make-up helfen und uns aufdiese Weise nicht nur tänzerisch und bühnenerfahrunsmäßig, sondern auch dramaturgisch, musikalisch, künstlerisch und bühnentechnisch weiterbildenund entfalten können.Das ist etwas, was vielleicht weder in einer normalen Ballettschule, wo die Lehrer alles entscheiden, noch in einer professionellen Company, wo viel an derTheaterleitung hängt, möglich ist.Das erste Stück, „Emilia und die Detektivinnen“, das wir in einer knappen Woche entwickelten, war noch ein gewagtes Experiment, da man normalerweise einpaar Wochen bis Monate braucht, um eine Schüleraufführung einzuproben. Doch das Experiment gelang, auch wenn wir anfangs noch einen Teil dersechzig Minuten mit Filmsequenzen füllen mussten. Jetzt wissen wir, dass wir das und mehr schaffen können, wenn wir konzentriert arbeiten,unterscheiden können was wirklich wichtig für das Stück ist und entsprechend aussortieren, und wenn wir an uns glauben.So entstand jetzt, ein Jahr später das Stück „Alice im Wunderland“ in der gleichen Zeit mit wesentlich mehr Choreographien, und bei der Entstehung haben wirgelernt, das wir teilweise mehr schaffen, als uns sogar von unserem Companyleiter zugetraut wird, weil wir uns dessen sicher sind.Da wir schon so oft in Rheinsberg, am anderen Ende von Deutschland, auftreten durften und wieder auftreten dürfen, hoffen wir auch in unserer HeimatStarnberg ein wenig bekannter zu werden, und vielleicht auch in München oder auf anderen kleineren Bühnen im Umkreis von Starnberg aufzutreten,um immer ein paar mehr Zuschauern ein tolles Tanztheatererlebnis zu schenken.Wenn die Bühne, auf der wir tanzen, jedes mal ein bisschen größer wird, können wir immer mehr unserer Ideen verwirklichen. Und jetzt, da wir ein wenigTheaterluft geschnuppert haben, wollen wir immer mehr davon. Wie toll wäre es zum Beispiel, auf Tournee zu gehen, an einem Abend “Chopiniana“ inder einen Stadt, am nächsten „Alice im Wunderland“ in einer anderen zu tanzen? Oder neue Tanzrichtungen auszuprobieren, vielleicht Tanz mitungewohnter Musik zu verbinden, oder Tanz mit Mode? Oder, oder....Auch wenn es vielleicht noch eine Weile dauert, bis es soweit ist, gibt die developedance company ihren Tänzerinnen schon jetzt Raum fürkünstlerische Entfaltung, Spaß, Teamworkerfahrung, und läßt sie ein Stück weit auch das aufregende Theaterdasein erleben und ich glaube jede von unsist froh, das sie dabei sein und die Vision von professionellen, kreativen, selbstgestalteten, Tanzaufführungen mit vorantreiben darf.Pauline Petereit im September 2010